1130

 Besucher 

seit dem 1. Juli 2018


Bauberatungen 2017/2018
Ein Rückblick

Legende Inhaltsverzeichnis:

(*)   in redaktioneller Bearbeitung

(+)  Veränderung/Ergänzung

(!)   neuer Inhalt

(#)  Menüpunkt verschoben

Sendungsauftrag: In welchem Bild sehen wir uns?


Meister der Reichenauer Schule (um 1010)

Das Bild zeigt die Jünger als festen Block. Sie „kleben“ förmlich aneinander und ihre Blicke verraten Zweifel und Unsicherheit. Aufbruchsbereitschaft sieht anders aus! Genau zu diesen spricht Jesus seine Aussendungsworte: Sich auf ein Wagnis einzulassen, und das ganz „ohne Seil und doppelten Boden“. Ist das vielleicht die Botschaft an uns heute: dass wir nicht bloß im vertrauten Kreis bleiben und uns mit unserer eigenen (Kirchen-) Not befassen sollen, sondern frisch, ja jugendlich-frech hinausgehen?



Grafik: Pia Foierl

 

Liebe junge Freunde, Christus hat Vertrauen in euch. Er vertraut euch seine eigene Sendung an: Geht, macht alle Völker zu Jüngern!


Papst Franziskus

Ausgelegt!

Bibelwort: Markus 6,7-13 (Evangelium vom 15. Sonntag im Jahreskreis)


Haben Sie Ihre Koffer schon gepackt? Ein zweites Hemd dabei, ein ordentliches Paar Schuhe … Und die Kreditkarte nicht vergessen!

So rundum abgesichert zogen die Jünger nicht los. Im Gegenteil – sie sind erschreckend schlecht vorbereitet auf alle Eventualitäten.

Weil sie nichts dabei haben, müssen sie auf volles Risiko gehen: Hoffen, dass jemand ihnen etwas zu essen anbietet, ein Bett zur Verfügung stellt, ihre Mission möglich macht.


Offenbar hat das geklappt: Die Jünger können viele Erfolge vermelden. Vielleicht gerade weil sie ohne Machtapparat auftauchen, werden sie in jedem Dorf „einer von uns“.

Ihr ganzes Auftreten signalisiert die himmlische Botschaft:

Fürchtet euch nicht! Und doch spüren alle: Die waren etwas Besonderes. Menschen mit einer göttlichen Kraft, in die Dörfer gesandt, zu den Kranken und Geplagten – zu denen am Rande.

Bibelwissenschaftler sehen in diesem kleinen Stück Evangelium den Urauftrag für die Kirche.

Und wir spüren heute mehr als noch vor 50 Jahren die Notwendigkeit, aufzubrechen und Menschen zu gewinnen. Nicht ohne Hemd, aber ohne Galauniform und dickes Portemonnaie. Wer zum Rand will, reist besser mit leichtem Gepäck. Denn die Wege dorthin sind unbequem und steinig.

 

Christina Brunner

 

Quelle: Bergmoser + Höller Verlag AG;

2. Bild links: Bild: Doris und Michael Will In: pfarrbriefservice.de




Im Jahreskreis

Lesejahr B

© Michael Bogedain; pfarrbriefservice.de
© Bernhard Riedel; pfarrbriefservice.de
© Barbara Neumann; Bistum Erfurt
© www.katholisch.de
© www.dbk.de
© www.kirche.tv